FAQ Bitcoin & Steuern

 

Betrifft die Schweiz:

Guthaben in Krypto-Währungen unterliegen der Vermögenssteuer und sind in der Liste der Wertpapiere und Guthaben anzugeben. Bei der Einkommensteuer sind Kursgewinne und -verluste im Privatvermögen in der Regel steuerlich nicht relevant.

Grundsätzlich sind Bitcoins in Deutschland kein gesetzliches Zahlungsmittel. Aus diesem Grund sind sie aus steuerlicher Sicht nicht mit Erträgen aus Aktien oder anderen Finanztransaktionen vergleichbar.

Die Einnahmen aus dem Kauf und Verkauf von Bitcoins und anderen Krypto-Währungen sind mit den Einnahmen wie mit üblichen Produkten aus Sicht des Finanzamtes vergleichbar. Gewinne aus Bitcoins können somit steuerfrei sein.

Ja Bitcoins unterliegen der klassichen Einkommenssteuer auch als Schweizer und auch Krypto-Währungen sind Teil des Betriebsvermögens. Somit gelten die steuerlichen Bestimmungen über die Selbständigkeit. Kapitalgewinne aus beweglichem Privatvermögen sind steuerfrei (§ 16 Abs. 3 StG) und Kapitalverluste steuerlich nicht relevant. Dies gilt insbesondere für den kommerziellen Handel mit Krypto-Währungen. Zur Abgrenzung von der privaten Vermögensverwaltung wird die Praxis des gewerblichen Wertpapierhandels (Rundschreiben Nr. 36 der Eidgenössischen Steuerverwaltung vom 27. Juli 2012) analog angewendet.

Ja, denn Bitcoin und co. Guthaben in Krypto-Währungen unterliegen der Vermögenssteuer (§ 38 StG). Diese sind aus Gründen der Vereinfachung in der Liste der Wertpapiere und Guthaben als “sonstige Guthaben” unter Angabe des Namens der Krypto-Währung anzugeben. Der Nachweis muss durch einen Ausdruck der digitalen Brieftasche am Ende des Steuerzeitraums erbracht werden.

Grundsätzlich ja, der Abbau von Krypto-Währungen durch die Bereitstellung von Rechendienstleistungen gegen Bezahlung durch eine natürliche Person führt zu steuerpflichtigem Einkommen aus der Selbständigkeit.

Ja, denn sonst wäre das ein Fall von ungerechter Bereicherung. Somit besteht ein Herausgabeanspruch nach § 812 BGB.

Sie warten ein Jahr und verkaufen dann die “gespendeten” Bitcoins. Erst ab diesem Zeitpunkt sind Gewinne aus dem Handel mit Bitcoins für Privatpersonen steuerfrei. Andernfalls besteht die Gefahr der Besteuerung – und das kann so sein wie bei einer Spende von 18.500 Bitcoins in Millionenhöhe. Schließlich beträgt die gesetzliche Zulage für sogenannte Spekulationsgeschäfte nur 600 Euro.

Ja, die Gewinne aus dem Verkauf oder Tausch müssen vom Miner besteuert werden. Er kann jedoch die ihm für den Bergbau entstehenden Kosten (z.B. Stromkosten) als Betriebskosten von seinem Einkommen abziehen. Durch das Setup eines Masterknotens können somit steuerrelevante Erträge generiert werden, die mit steuerlichen Erträgen aus Mining-Tätigkeiten verglichen werden können.

Bei gewerblichen Einkünften gilt § 15 Abs. 2 EStG:

“(1) Die Erträge aus Handelsunternehmen sind

die Gewinnanteile der Gesellschafter einer Kollektivgesellschaft, einer Kommanditgesellschaft und einer anderen Gesellschaft, bei der der Gesellschafter als Unternehmer (Mitunternehmer) des Unternehmens anzusehen ist, und die Vergütung, die der Gesellschafter von der Gesellschaft für seine Tätigkeit im Dienste der Gesellschaft oder für die Gewährung von Darlehen oder die Übertragung von Vermögenswerten erhält. Der indirekt über eine oder mehrere Personengesellschaften beteiligte Gesellschafter ist dem direkt beteiligten Gesellschafter gleichgestellt; er gilt als Mitunternehmer der Geschäfte der Gesellschaft, an der er indirekt beteiligt ist, wenn er und die seine Beteiligung vermittelnden Personengesellschaften jeweils als Mitunternehmer der Geschäfte der Personengesellschaften anzusehen sind, an denen sie unmittelbar beteiligt sind;”.

Erstens ist zu beachten, dass ein Handel zwischen Münzen grundsätzlich zu einem Einkommensteuergewinn führen kann, ebenso wie der Handel von Münzen auf Euro oder umgekehrt. Somit kann es durchaus möglich sein, dass Sie steuerrelevante Gewinne erzielen, obwohl Sie nur in Krypto-Währung, d.h. Münze gegen Münze, handeln. Allerdings gibt es eine Ausnahmeregelung, denn es könnte sein, dass Sie eine Münze seit über einem Jahr seit ihrem Kauf im Besitz haben, und dann könnte der Handel steuerfrei sein.

Ja, wenn Sie dort auch steuerrelevante Gewinne erzielen konnten. Manch einer geht davon aus, dass seine Daten aus dem Ausland nicht an deutsche Finanzämter übermittelt werden.

Das ist nicht ohne weiteres möglich und setzt eine genaue Abklärung des Einzelfalls und gute Anhaltspunkte voraus.

Ab wann musst Du Bitcoins versteuern? Das untenstehende Schema zeigt Dir auf, ab wann Du Bitcoins als Firma, AG oder GmbH versteuern musst. Firmen versteuern Ihre Kryptowärhungen unter der Einkommens/Gewerbesteuer bzw Körperschaftssteuer.

Ja, denn im Gegensatz zu privaten Investoren können gewerbliche Personen und Unternehmen keine privaten Verkaufstransaktionen tätigen. Geschäfte mit Bitcoins, die sich im Betriebsvermögen befinden, führen stattdessen in aller Regel zu Einnahmen aus Handelsunternehmen nach ? 15 EStG. Eine Mindesthaltedauer, nach deren Ablauf die Steuerbefreiung eintritt, besteht in diesem Fall nicht.

Da die Fifo-Methode nach der Einführung der Abgeltungssteuer jedoch nicht mehr explizit gesetzlich geregelt ist, sollten Anleger ihre Bitcoin-Transaktionen sorgfältig dokumentieren. Der verwendete Steuersatz ist der übliche individuelle Einkommensteuersatz.

Ja, Bitcoin und alle anderen Kryptowährungen fortan als von der Umsatzsteuer befreit zu behandeln gemäss Bundesministerium der Finanzen (BMF) am 27.02.2018

Sie müssen die 0,00 € zum Zeitpunkt des Forks notieren. Dies entspricht Ihren Anschaffungskosten für Bitcoin Cash. Die Erfassungszeit ist von Bitcoin zu übernehmen, so dass das Datum hier NICHT der 01.08.2017 ist, sondern der Zeitpunkt, zu dem Sie die Bitcoin gekauft haben, für die Sie die BCH erhalten haben.

Unabhängig davon, ob die Bitcoins und co. Forks gekauft oder geforkt wurden, bleibt der Verkauf ein steuerpflichtiger und steuerpflichtiger Vorgang. Die Ausnahme wäre, wenn die Münze länger als ein Jahr gehalten würde. Das heißt, auch bei Bitcoin Cash sind die Vorschriften zur Besteuerung von Krypto-Währungen ähnlich anzuwenden.

Somit kann derjenige, der seine Bitcoins am 31.07.2015 gekauft hat, seine Bitcoin Cash ab dem 01.08.2016 steuerfrei veräußern. Dies liegt daran, dass ein Aktiensplit oder in diesem Fall ein Fork kein Erwerbsvorgang im Sinne des Steuerrechts ist. Deshalb beginnt keine neue Periode zu laufen.

Innerhalb eines Jahres mit Verlusten: Dann könnte dies deine Steuerlast minimieren. Zuweilen können die Verluste vor- und zurückgetragen werden.

Nach einem Jahr mit verlusten: Kryptowährungsverluste können steuerlich nicht berücksichtigt werden.

Haben Sie Ihre Bitcoins innerhalb eines Jahres verkauft und der Profit übersteigt nicht 600 EUR, werden keine Steuern auf Bitcoin erhoben.

Gewinne aus Krypto-Währungen wie Bitcoin unterliegen dem persönlichen Einkommensteuersatz, der bis zu 45% betragen kann da uneingeschränkte Aussagen über die Steuern von Kryptoinvestoren sind nicht möglich.

Bei Überschreitung der Spekulationsfrist von 1 Jahr kann der Anleger seine Bitcoins steuerfrei veräußern.

Sollte ein Anleger seine Bitcoins innerhalb der Spekulationsfrist veräußern, muss er den Gewinn mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz besteuern. Außer, der Gewinn aus allen privaten Verkaufstransaktionen liegt unter der Freigrenze von 600 Euro.

Die ESTV veröffentlicht einen Jahresendsteuersatz für Bitcoin. Andere Krypto-Währungen müssen zum Jahresendkurs der für diese Währung am häufigsten verwendeten Tauschplattform deklariert werden.